Zu der
unheilreichen rechtlichen Sonderstellung von Religion
wurde bereits geschrieben, darüber, daß und warum der Begriff Religion aus allen nationalen und internationalen Rechten wieder zu entfernen ist.
Mehr muß dazu heute in der Einladung, an dieser Umfrage sich zu beteiligen, nicht mehr geschrieben werden.
Vor allem auch, weil Religionen selbst, ohne eine Zeile der Geschichte bemühen zu müssen, nach wie vor täglich den kontraproduktiven, ungerechtfertigten und unhaltbaren rechtlichen Sonderschutz belegen, wie den Medien allzeit entnommen werden kann, ein Sonderschutz, der die Angehörigen der Organisierten Glauben verblendet, sie in ihrem Wahn massiv bestärkt, ermächtigt zu sein, totalitär über allem zu stehen, allen je ihre Anschauungen zu diktieren …
Darum wird heute diese Umfrage gestartet werden, um die Kugel in die längst überfällige Diskussion zu stoßen, in der auch zu verhandeln ist, wie weit dieser Sonderschutz für Märchen, auf denen Religionen basieren, für den Satz von der Macht, die Wissen ist, als ersten Artikel in der ungeschriebenen Menschheitsverfassung, nach dem dennoch gehandelt wird, mitverantwortlich ist; jedoch nicht um zum speckigen Wissen ist Macht zurückzukehren, sondern zu einer neuen Identität zu gelangen, zur Identifizierung von Wissen als Voraussetzung zum guten Leben.

pastorpeitl
31. Oktober 2010
In der Realität liegt das Problem wahrlich nicht in den Religionen, was nicht mehr bedeutet, als Glaubenslehre, sondern in der Ausführung des Glaubens durch Synagogen, Kirchen und Moscheen, die sich nur in den seltensten Fällen an die Lehre der Relgion halten.
Insofern ist die Frage “Religion: Ja oder Nein” eine reine Themenverfehlung!
Korrekter müsste die Frage gestellt werden: Wie erreicht man es, dass die Glaubensgemeinschaften wieder auf den Boden der Religionen zurückkehren.
Dann nämlich wäre das Judentum, das Christentum und der Islam ein und die selbe Religion und es entsteht Frieden.
Euer
Pastor Hans-Georg Peitl