Wenn hier der Name Hans Dichand fällt, geht es in keiner Weise konkret um die Person Hans Dichand, sondern, ein weiteres Mal, um den Umgang mit derartigen Zeitungsbesitzern …
Es wird, ist zu befürchten, in diesem ohne Autokraten nicht existieren zu wollenden Staat, bald wieder einen Hans Dichand geben. Es soll aber keinen Hans Dichand mehr geben, genauer, es darf keinem Hans Dichand mehr zugestanden werden, ein Hans Dichand zu sein.
Dazu gehört der richtige Umgang, die richtige Reaktion etwa auf Kampagnen, die eine derartige Person der gutter press meint fahren zu müssen …
Als Beispiel soll noch einmal die Kampagne gegen die EU des dichandschen Mediums dienen. Anstatt klar zu stellen, welche Experten an der Seite von Hans Dichand gegen die EU anschrieben, die Bedeutung von deren Aussagen auf das zu reduzieren, was diese sind, nämlich bedeutungslos und in keiner Weise hilfreich für eine gute Entwicklung der EU, wurde brav und gehorsam …
Anstatt aufzudecken und permanent darauf hinzuweisen, mit welchen unredlichen Mitteln das dichandsche Medium arbeitet, ihren Kampagnen zum Beispiel mit Titeln Seriösität und höchste Kompetenz verleihen zu versuchen, degradierte sich beispielsweise ein Bundeskanzler selbst zum Leserbriefschreiber und machte dadurch mit das hysterische und inkompetente Geschrei dichandscher Experten zu ernstzunehmenden Stellungnahmen in Fragen der guten Entwicklung der EU …
Am Gedenkstein Hans-Dichand soll zukünftig,wenn der nächste Zeitungsbesitzer, vielleicht wird der unmittelbar nächste Wolfang Fellner dieser sein wollen, mit vergleichbar inkompetenten Kampagnen mit seiner kleinformatigen Sicht der Welt Terror machen will, bedacht werden, wie mit diesen angemessen umzugehen ist, mit dichandschen Experten, die nur von einer Sache wirklich etwas verstehen, nämlich für sich selbst Titel zu erfinden …


pastorpeitl
27. Juni 2011
Grundsätzlich sollte Österreich eine Medien- und Meinungsfreiheit haben. Dieses Recht müssen wir auch Bernhard Kraut zugestehen, auch wenn er sein Blatt dazu missbraucht, den Versuch zu unternehmen, die Meinungs- und Pressefreiheit einzuschränken.
Warum eigentlich sollten sich nicht Menschen wie Dr.Dr.Günther Nenning, Hans Dichand oder ich den Mut dazu nehmen, auch klar zu berichten, was uns an der EU nicht gefällt.
Denn auch dies ist ein Punkt der Meinungsfreiheit.
Wer also durchaus österreichnahe und EU-kritische Töne vernehmen will, ist herzlich auf http://www.oebote.gnx.at eingeladen.
Denn: Wir lassen uns die Meinungs- und Pressefreiheit nicht verbieten.