In den Radiomorgennachrichten wird soeben verlesen, Martin Graf habe seine Aussagen relativiert, er habe lediglich auf das Selbstbestimmungsrecht aufmerksam machen wollen, er habe nicht eine sofortige Volksabstimmung gefordert …
Martin Graf selbst müsse nicht nur wegen Substanzlosigkeit nicht kritisiert werden, über Martin Graf selbst müsse auch nicht nachgedacht werden, zum Beispiel darüber, wessen Weltanschauung er für sich als Leitbild in einem Küchenwinkel aufgehängt hat …
Als deutlichste Kritik an Martin Graf aber als Abgeordneter und als III. Präsident NR zur fundierten Anleitung zum unverzüglichen Handeln der Abgeordneten im Parlament der Republik Österreich reicht das von Martin Graf und seiner unzensurierten Redaktion seit bald einem Jahr selbst verfaßte bei weitem aus.
Auf der Webpage UnzensuriertAt, für die Martin Graf allein verantwortlich ist, wurde am 26. Juli 2009, also vor drei Tagen, etwa, um beim aktuellsten Anlaß zu bleiben, geschrieben:
Und da soll heute eine geringfügige Grenzverschiebung nicht möglich sein, noch dazu innerhalb der friedlichen Europäischen Union?
Soher kann Martin Graf also zwei Tage später seiner Wahrheit gemäß sagen, er fordere derzeit keine Volksabstimmung.
Denn, Martin Graf hat bereits für eine Grenzverschiebung selbst als Volk abgestimmt. Martin Graf ist nämlich, wie es Angehörigen völkischer Parteien eigen ist, das Volk selbst – eine andere Erklärung dafür, daß auch dieser Angehörige es dermaßen genau weiß, was die Volksmehrheit denkt, wird schwerlich zu finden sein.
Für Gegenwart und Zukunft heißt dies so einfach wie dringlich:
Völker sind nicht zu wählen, gleich in welcher Wahl.

Bernhard Kraut
3. August 2009
Gab es denn 1914 eine Volksabstimmung in Österreich, ob ein Krieg mit Millionen von Ermordeten angezettelt werden soll? Kriege haben eben auch ihren materiellen Preis. Was hätte, um in Ihrer Diktion zu bleiben, Österreich alles gestohlen, hätte es den Krieg gewonnen?
Am besten wäre es gewesen, Österreich im Gesamten aufzuteilen; Tirol zum Beispiel gesamt zu Italien, Vorarlberg zur Schweiz, Burgenland zu Ungarn, Kärnten, Steiermark zu Jugoslawien, Niederösterreich und Oberösterreich zur Tschechischen Republik. Salzburg und Wien? Wien ist eh einfach eine Stadt in Niederösterreich. Salzburg hätte vorher auf Oberösterreich und Tirol aufgeteilt werden können. Wie wohl dann der Lauf der Geschichte gewesen wäre?
Eines aber stimmt: Volksabstimmungen soll es geben, auch in Südtirol, wenn die heute in Südtirol Lebenden bereits 1918 in Südtirol lebten, dann kann es auch heute noch, um fast 100 Jahre zu spät, eine Volksabstimmung geben.
Heribert Punz
2. August 2009
War um soll man die Südtiroler nicht abstimmen,
lassen ob sie wieder an ihre alte Heimat Tirol angegliedert werden wollen. Leider wird sehr gerne vergessen das man von Seiten der Eu durch die Abstimmung 1991 in Slowenien und Kroatien die zerstörung von Ex Jugoslawien dardurch gefördert hat. Aber den Südtiroler will man es verweigert, wo es doch 1918 von Italien durch Hilfe der Mittelmächte gestohlen wurde.Nach Kriegsende war unser Ausenminister Gruber zu schwach um Südtirol für Österreich zurück zufordern ich glaube jetzt wäre die Zeit reif um hier zu einer Lösung zu kommen wie es Dr Martin Graf vorgeschlagen hat