TT.com ist zu entnehmen, Martin Graf möchte eine Volksabstimmung zur Frage, ob Südtirol wieder zu Tirol …
Über diese neuerliche absolut entbehrliche Aussage von Martin Graf müßte kein Wort geschrieben werden, wäre es nicht, wieder einmal, dermaßen bezeichnend dafür, in welcher Lagerzeit Martin Graf lebt, sein Lohn jedoch nach wie vor durch heutiges Steuergeld finanziert.
Der Landeshauptmann von Südtirol, Luis Durnwalder, nannte diese grafschen Aussagen bereits unverantwortlich …
Es werden, ist mit Bestimmtheit anzunehmen, bald welche von grafschen gemeingefährlichen Dummheiten und so fort sprechen. Aber es sollte niemand der Dummheit geziehen werden, auch nicht ein Martin Graf.
Jedoch darauf muß, immer wieder, hingewiesen werden, in welcher Lagerzeit auch dieser Angehörige der Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ lebt: es ist die Deutschzeit nach dem Weltkrieg von 1914 bis 1918, als fanatische Patriotinnen Grenzverschiebungen wollten, es ist die Deutschzeit vor dem Weltkrieg 1939 bis 1945, als fanatische Patrioten die Grenzen des Humanen niederrießen und u.a. Deutschland und Österreich zur Heimat des absolut Inhumanen prügelten, zunächst noch mit dem gesprochenen Wort und mit Schriften. Und gegen Ende dieser Deutschzeit wurden im nationalsozialistischen Hochamt schließlich das gesprochene Wort und die Schriften in Auschwitz gewandelt.
Es sei an der Zeit, die Bevölkerung zu fragen, wird Martin Graf in dem oben erwähnten Artikel von heute zitiert. Ja, es ist an der Zeit, aber nicht zu fragen, ob Südtirol … Es ist seit fast einem Jahr an der Zeit, zu fragen, ob mit Steuergeld auch dieser Angehörige des Schaftes FPÖ finanziert werden soll, der seit bald einhundert Jahren sich weigert, sich zu entwickeln.
Menschgemäß hat Martin Graf ein Recht darauf, ein selbstbestimmt gutes Leben in arisch geträumten Grenzen zu führen, aber nicht auf Kosten der von ihm für seine kruden Ansichten stets mißbrauchten Bevölkerung. Angehörige dieser Schäfte würden wohl nicht auf Kosten schreiben, sie würden wohl etwas von ausländischen Sozialschmarotzern faseln, die mit gierigen Blicken und Händen nach …
Nachdem es aber weder inländische noch ausländische Menschen gibt, kann auch hier menschgemäß nicht diese Diktion der Schäfte FPÖ und BZÖ Eingang finden. Aber es kann festgehalten werden, daß Menschen, die Fremde gegenwärtiger Zeiten sind, keinen Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft zu leisten imstande sind.

hoferandreas
1. August 2009
Graf setzt sich mit seiner Forderung nach einer Volksabstimmung in Tirol durch und erreicht einen historischen Durchbruch. Rom lenkt ein. Südtiroler, die seit über 90 Jahren ihren ordentlichen Wohnsitz in Südtirol haben, können
per eVoting an der Volksabstimmung ab sofort teilnehmen
Bernhard Kraut
27. Juli 2009
Sehr geehrte Frau oder sehr geehrter Herr,
da Ihr Kommentar nicht unbedingt geeignet ist für eine Diskussion, hätte dieser eigentlich gleich gelöscht werden sollen. In Hinkunft werden Kommentare, die erstens das Duzen bevorzugen und vor allem nichts anderes als Beleidigungen sind, auch tatsächlich nicht freigeschaltet werden.
Ihr Kommentar soll hier aber ein Denkmal für Martin Graf sein: Es ist anzunehmen, daß Sie das “Volk” sind, das zum einem die Ein-Paar-Stiefel-Partei mit den Schäften FPÖ und BZÖ unterstützt, und das zum anderen das “Volk” ist, von dem die Angehörigen dieser zwei Schäfte so gerne reden und da sein möchten.
Sehr geehrtes Volk, bedenken Sie aber, diese zwei Schäfte vergeuden nur Ihr Steuergeld. Informieren Sie sich bitte selbst, wie teuer eine Volksabstimmung, wie von Ihrem Martin Graf ersehnt, kosten würde. Und wofür? Für nichts! Denn zum einen sind Grenzziehungen in einer Europäischen Union wohl nur noch aberwitzig zu nennen. Zum anderen leben wohl kaum noch Menschen, die, als diese Grenzen (wie übrigens alle Grenzen der Welt) willkürlich gezogen wurden, das Recht der Lebenden gehabt hätten, gegen diese Grenzen zu sein.
Mit freundlichen Grüßen,
B. K.
Polemar
27. Juli 2009
Irrtum, du Flaschenkopf! Das BZÖ ist GEGEN die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts durch Südtirol! Schau Dir bitte die Presseaussendung des BZÖ-Klubobmanns Strutz an!
ots.at/presseaussendung/OTS_20090726_OTS0033
Und die Südtiroler Jungen Grünen befürworten die Selbstbestimmung ebenfalls.
Bernhard Kraut
26. Juli 2009
Wir Mazinga Z sind Gezeichnete und keine Zeichner!! Unsere Freiheit fängt an, wo Film aufhört – Mazinga Z zurück in den Zeichenblock!
Mazinga Z
26. Juli 2009
Wir Süd-Tiroler sind Österreicher und keine Italiener!!
Unsere Freiheit fängt an, wo Italien aufhört – Süd-Tirol zu Österreich!