Landsmannschaften sind auch gerne dabei wenn, Dr. Martin Graf und andere Freiheitliche mit den Burschenschaften …

Es hat geheißen, Medien seien zum Festkommers im symbolischen Machtzentrum dieses Staates nicht zugelassen. Wie die »Junge Freiheit« dennoch zu ihrer Fotostrecke kam, darüber kann in diesem Text nicht mit Informationen aufgewartet werden.

Das ist auch nicht das Wichtige an der auf ihrer Webpage veröffentlichten Fotostrecke, sondern ein Bild eines Grußworte verkündenden Redners.

Dieser Redner ist Gerhard Zeihsel, Bundesobmann der sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich.

Mehr soll heute zu den Landsmannschaften nicht geschrieben werden, außer noch: wie gut diese in Österreich verankert sind, wurde, wie die zwei Links beispielhaft zeigen, auf diesen Seiten ohnehin bereits beschrieben.

PS Ob das vom III. Präsidenten NR herausgegebene Buch zu 150 Jahre Burschenschaften in Österreich alle Burschenschafter, alle Mädelschafter (oder nennen sie sich Mädelschafterinnen?) und Gerhard Zeihsel bzw. alle weiteren eventuell anwesenden Landsmannschafter als Geschenk bekommen haben?

Es kann jedoch davon ausgegangen werden, daß Burschenschafter und Mädelschafter auch Landsmannschafterinnen und Landsmannschafter auch Burschenschafter und Mädelschafterinnen sind, so daß eine Trennung in Burschenschafter und Mädelschafter einerseits und Landsmannschafter andererseits nicht sauber vorgenommen werden kann, wie eben das von Bild von Gerhard Zeihsel in burschenschaftlicher Adjustierung nahelegt.

Kennt Christian Höbart die Zukunft und will auch Martin Graf den Umbruch?

Das vom III. Präsidenten NR herausgegebene Buch zu 150 Jahre Burschenschaften in Österreich war, wie es scheint, bis zu den Veranstaltungen der Burschenschaften mit dem Kommers in der Wiener Hofburg exklusiv bei Dr. Martin Graf zu bestellen. Denn sein aber auch der Verlag von beispielsweise Barbara Rosenkranz, der Ares-Verlag, hat dieses grafsche Buch, wie der Verlag auf seiner Webpage schreibt, erst mit 20. November 2009 in seinen Katalog aufgenommen.

In Zusammenhang mit diesem Buch und der Webpage der Burschenschaft Olympia wurde an den III. Präsidenten NR ebenfalls direkt dieser hier verlinkte Text mit den zu beantwortenden Fragen gesandt.

Selbstverständlich hat Dr. Martin Graf bis jetzt nicht beantwortet, ob die Begehren seiner Burschenschaft Olympia nach einem Umbruch auch seine Phantasien eines Umbruches sind, und vor allem, wie und wohin denn umgebrochen …

Mit der Lagerung der Burschenschaften im symbolischen Machtzentrum dieses Staates wird auch der freiheitliche Abgeordnete Christian Höbart in Erinnerung gebracht, weil Alpen-Donau wiederum ein Dokument von ihm veröffentlicht. Diesmal nicht einen Brief und nicht mit einem Hinweis, daß Alpen-Donau gebeten worden sei, die höbartsche Einschreiterei an die Staatsanwaltschaft Wien vom 19. November 2009 zu veröffentlichen.

Möglicherweise kennt Christian Höbart die Vergangenheit nicht. Und das könnte dann auch der Grund sein, weshalb er bis heute nicht beantwortet hat, wer Alpen-Donau ersucht hat, seinen öffentlichen Brief an das Dokumentationsarchiv zu veröffentlichen.

Dafür scheint Christian Höbart die Zukunft zu kennen. Denn bereits am 19. November 2009 stellt er den Antrag auf ein gegebenenfallss einzuleitendes Strafverfahren, weil es am 21. November 2009 zu Gewaltexzessen …

Aber Christian Höbart kennt auch die Zukunft nicht. Es kam, wie heute geschrieben werden kann, alles ganz anders, als es beispielsweise auch ein Christian Höbart möglicherweise erhoffte. Einen möglichen Beweggrund also für eine derartige Einschreiterei liefert Alpen-Donau, der unmittelbar unter der höbartschen Einschreiterei zu lesen ist:

Man mag bezweifeln, daß derartige Anzeigen etwas bringen. Aber zumindest die Statistik im kommenden VS-Bericht sollte etwas ausgeglichener sein. Immerhin wird dort immer auf die hohe Zahl „rechtsextremistischer Straftaten“ verwiesen. In Wirklichkeit handelt es sich bei den ausgewiesenen Straftaten, aber meist nur um Anzeigen des DÖW und anderer Antifa-Jagdgesellschaften.

Möglicherweise kennt Christian Höbart doch eine, eine einzige Zukunft genauer, nämlich jene Zukunft, von der die Betreiber und Betreiberinnen von Alpen-Donau in einer Nachlese zum Festkommers schreiben, die Zukunft gehöre ihnen.

Diese Zukunft darf Alpen-Donau und die Burschenschaft Olympia ihren Umbruch im virtuellen Raum je für sich allein haben. Denn es hat ein jeder Mensch das Anrecht auf sein Online-Game in einer kleinen Spielrunde, die je für sich bleibt. Vielleicht können Christian Höbart und Martin Graf die zwei Spielrunden vereinen zu einem Spiel Breaking the future? Und es dann sogar gemeinsam leiten? Womit die zwei Herren dann derart beschäftigt sein könnten, daß sie sich sogar dazu entschließen, ihre derzeitigen parteipolitischen Berufe aufzugeben … Der Dank der wirklichen Welt wäre den Freiheitlichen …

In Österreich wird wieder etwas vergessen: den Rücktritt von Dr. Martin Graf weiter breit zu fordern

Gestern lagerten im symbolischen Machtzentrum des österreichischen Staates in der Wiener Hofburg mit Heldenplatz die Burschenschaften. Es wurde viel dagegen vorgebracht, es wurde dagegen demonstriert.

Aber eines wurde nicht mehr gesagt, Dr. Martin Graf habe zurückzutreten.

Aber über eines wurde nicht berichtet: Dr. Martin Graf ist Herausgeber eines Buches zu 150 Jahre Burschenschaften in Österreich. Bestellungen dieses Buches direkt bei Martin Graf konnten gestern in der Wiener Hofburg abgeholt werden.

Ist es lediglich ein Vergessen, daß keine breiten Forderungen nach einem Rücktritt mehr zu vernehmen sind?

Ist es lediglich ein Vergessen, daß es keine Berichterstattung mehr darüber gibt, daß Martin Graf als Herausgeber im Ares-Verlag publiziert?

Ist es lediglich ein Vergessen, daß von Martin Graf nicht mehr breit klare Erklärungen zu den Umbruchphantasien seiner Burschenschaft Olympia verlangt werden?

Es wird in Österreich in Wahrheit nichts vergessen, sondern nur aus Opportunität so getan, als ob das Gedächtnis verantwortlich wäre, wenn etwas nicht mehr behandelt wird.

Nun scheint es opportun zu sein, etwa den Rücktritt von Martin Graf nicht mehr zu verlangen, nicht zu berichten, in welchem Verlag Martin Graf ein Buch mit welchen Autoren herausbringt, keine Stellungnahme von Martin Graf zu den Umbruchphantasien seiner Burschenschaft Olympia zu verlangen.

Es werden selbstverständlich nach wie vor Lichter gegen das Ewiggestrige der Burschenschaften angezündet. Aber auch nicht mehr viele. Gestern um 19.30 Uhr waren es wohl keine hundert Menschen, die auf dem Friedrich-Schmidt-Platz … Ob später noch, wenigstens, Hunderte von Menschen gekommen sind? Es werden selbstverständlich nach wie vor Auftritte von Freiheitlichen bei den Burschenschaften beispielsweise als peinlich bewertet. Aber ist das schon eine politische Aussage?

Es ist leicht, gegen die Burschenschaften moralisch aufzutreten. Aber schwer, politisch zu agieren. Es haben, um beim Beispielland Österreich zu bleiben, auch andere krudes Gedankengut für Gegenwart und Zukunft, über die großzügig hinweggegangen werden kann. Nur, diese Gruppen haben keinen III. Präsidenten NR als lebensgebundenes Mitglied, keine für Wähler und Wählerinnen bedenklich attraktive Partei als Fürsprecherin hinter sich …

Es sind also nicht die Burschenschaften in den Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung zu rücken, sondern beispielsweise ein Dr. Martin Graf als III. Präsident NR …

Aber Dr. Martin Graf ist nun angekommen, in der sogenannten Realpolitik. Auch, wie es derzeit scheint, sogar schon ein wenig für die Realpolitik der Grünen.

Und so wird es verständlich, daß nicht mehr breit der Rücktritt von Dr. Martin Graf gefordert, daß er nicht mehr breit gefragt wird, ob die Umbruchphantasien seiner Burschenschaft Olympia auch seine Umbruchphantasien sind, daß über seine Herausgeberschaft nicht berichtet wird.

PS Politik und Medien wurden direkt über das herausgegebene Buch von Martin Graf informiert, ebenso wurden auch die Fragen zu den Umbruchphantasien zugesandt, die Dr. Martin Graf ebenfalls per E-Mail gestellt wurden durch Übermittlung an seine Adresse: 3pr-parlament-gv-at .

PPS Zu Beginn war vom symbolischen Machtzentrum die Rede. Es soll mit einem symbolischen Machtzentrechen, mit dem Kärntner Landhaus geschlossen werden, weil es einerseits zum Vergessen paßt, anderseits zwar keine Burschenschaften dort lagern, aber nach wie vor eine Gedenktafel am Landhaus, wie schon berichtet wurde, hängt. Und von Dörfler Gerhard aufwärts und auch Medien informiert wurden.

Dr. Martin Graf – sein Buch das Buch zum von seiner Burschenschaft Olympia ersehnten Umbruch?

Es ist hier schon darauf eingegangen worden, daß Dr. Martin Graf nun auch Herausgeber eines Buches ist zu 150 Jahre Burschenschaften in Österreich –gestern, heute, morgen.

Es wurde heute freundlicherweise eine Information in einem Kommentar über die Website der Burschenschaft Olympia übermittelt.

Das Kapitel Morgen im Buch des III. Präsidenten NR als Herausgeber ist politgemäß von größtem Interesse. Sind in diesem Buchteil die zehn Handlungsvorschläge der Burschenschaft Olympia bereits genau ausgeführt: welche Gesetze, Erlässe, Verordnungen sollen rückgängig gemacht werden, welche Aufklärungsarbeit soll geleistet werden, wie soll ausgewandert werden, welche Fässer sind ohne Boden, wie sollen Menschen gleicher Herkunft bevorzugt behandelt werden?

Wenn es dem nicht so sein sollte, ein Präsident NR in einer demokratischen Republik hat als lebensgebundener Angehöriger der Burschenschaft Olympia unbedingt darüber aufzuklären, ob er diese Handlungsvorschläge die zu einem Umbruch, wie es verstanden werden kann, führen sollen, vorbehaltlos mitträgt, ob diese zehn Handlungsvorschäge auch sein kreatives Programm als III. Präsident NR sind:

Folgende 10 Sätze bzw. Handlungsvorschläge mögen auch als Anreiz dienen, selbst über den Stand der Dinge nachzudenken und kreativ zu werden:

  1.  
  2. Jeder, der eingewandert ist, kann auch wieder auswandern.
  3.  
  4.  
  5. Gesetze, Verordnungen, Erlässe, etc. können – entsprechende Machtverhältnisse vorausgesetzt – auch wieder geändert werden.
  6. Alle Rahmenbedingungen für eine höhere Geburtenrate wären leistbar, wenn bei den Fässern ohne Boden gespart werden würde.
  7.  
  8.  
  9. Niemand hat uns verboten, Menschen unserer Herkunft im täglichen Leben bevorzugt zu behandeln.
  10. Niemand hat uns verboten, innerhalb der Familie, im Freundes- und Bekanntenkreis oder am Arbeitsplatz als Multiplikator zu wirken und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Aber noch mehr haben die Abgeordneten, vor allem die 109 Abgeordneten, die Martin Graf zum III. Präsidenten NR wählten, eine klare Antwort darauf zu geben und entsprechend klare Handlungen zu setzen gegen derartige Umbruchbegehren, vor allem von einem der formal mächtigsten Verantwortungsträgern in diesem Staat, das darf jedenfalls bis zu seiner davon klaren aber mit eindeutigen Taten begleitenden Distanzierung einmal angenommen werden.

PS Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, wer also vermietet die Wiener Hofburg, wer vermietet den Sitz des Bundespräsidenten einer demokratischen Republik an derartige Bünde, die …

Ist es also tatsächlich notwendig, derartigen Bünden das symbolische Zentrum, die Wiener Hofburg mit dem Heldenplatz, der Republik … Österreich ist zwar ein kleines Land, aber dennoch mit genügend anderen Plätzen auf dem Lande, auf Almen usw., wo derartige Bünde …

PPS Wer kennt auf dieser Welt noch ein Land, in dem am Sitz des Staatsoberhauptes derartige Bünde mit Umbruchphantasien lagern dürfen, der Verkauf von vorbestellten Büchern

Dr. Martin Graf und die namenlosen Frauen

Über die Ankündigung des Buches zu 150 Jahre Burschenschaften in Österreich wurde schon berichtet:

Die Autoren des Lebensbünde getreuen Dr. Martin Graf

Dr. Martin Graf gibt ein Buch heraus, im Ares-Verlag

Es ist aber kein Buch der Männer, wie gedacht werden könnte.

Es ist auch eines der Frauen.

Wie dem Waschzettel zu entnehmen ist: »Mit Beiträgen der Mädelschaft Freya« …

Erst anschließend werden die Männer einzeln vorgestellt mit Titel, Vorname, Nachname –

Die namenlosen Frauen der Burschenschaften …

Der Unbekannten wollte hier eigens gedacht werden.

Die Autoren des Lebensbünde getreuen Dr. Martin Graf

Dr. Martin Graf, der nun seit über ein Jahr III. Präsident NR bereits gewesen ist, hat, wie schon geschrieben wurde, ein weitere ehrenreiche Aufgabe übernommen, die eines Herausgebers.

Worüber aber noch nicht geschrieben wurde, ist zur Frage, welche Autoren hat Mag. Dr. Martin Graf denn für das Buch über 150 Jahre Burschenschaften in Österreich gewinnen können.

Stellvertretend für die auf dem Waschzettel angeführten Autoren soll nur einer vorgestellt werden, von dem mit Bestimmtheit zu erwarten ist, sein Beitrag wird nur ein für einen III. Präsidenten NR als Herausgeber angemessener sein können: KR Walter Sucher von der Burschenschaft Olympia und dem Ring volkstreuer Verbände. Es ist nicht anzunehmen, daß Walter Sucher in einem Buch des III. Präsidenten NR schreibt wie er redet, daß also die Staatsanwaltschaft, wie 2006, wieder von Amts wegen Ermittlungen würde aufnehmen müssen.

Es wird also für diesen Staat kein unheilvolles Buch von Herausgeber Dr. Martin Graf sein können, sondern nur eines zur Ehre seiner Heimat.

PS Nach wie vor ist es möglich, an der Umfrage, wer sollte zurücktreten, sich zu beteiligen.